Amerilion
Prinz der Poeten


Anmeldungsdatum: 21.07.2005
Beiträge: 4254
Wohnort: Im Schneckenhaus
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Verfasst am:
12.10.2005, 00:36 |
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Joa, mein neustes "Kind", grade erst geboren, lang wird es nicht werden, ich denke das hier ist Teil 1 von maximal 3... mal sehn, die Inspiration ist einmal mehr von Subway to Sally, dass nächste Lied bei den Misy ans Amerle denken muss nachdem sie die KG gelesen hatt wird denn wohl "Sag den Teufel" von den '96 Album "Foppt den Dämon" sein...
Hier der
Und hier die KG, wie gesagt, sie hat noch keinen Titel... Ist außerdem nicht Rechtschreibgeprüft, also so wie der Text nun ist soviele Fehler mach ich
Versonnen stand das blonde Mädchen dort, bei den Hasen im Hintergarten des weißgetünchten Einfamilienhauses. Nichts deutete auf Trübsal hin, die Sonne schien an einen Himmel mit ein paar kleine Wolken, nicht die Art Wolken wie sie stören sondern die Art wie sie zu einer wahren Iydille gehören.
Sie nahm grade Blacky hoch um ihn ein wenig zu streicheln. Der schwarze Hase jedoch hüpfte weg, und anstadt ihn nun nachzujagen ließ sie ihn laufen, wollte sie doch nicht das etwas passierte was der Hase nicht aus freien Willen machte.
Barfuss ging sie über den Gartenweg, leise schweigend durch das saubere Haus.
"Was für ein nettes Kind.""Ein wahrer Engel.", und ähnliches hörten ihre Eltern von den Nachbarn und den Mitgliedern der Kirche in der sie von Zeit zu Zeit half. Sie ging immer Samstags Abends mit, half ihrer Mutter beim Bedienen des Seniorenkreises, erntete dafür viel Lob und ab und zu steckte ihr eine alte Dame etwas Geld zu.
Dieses nahm sie dankbar um es wenig später vor Zeugen in den Spendenkasten warf. Hauptsache man sah sie, doch das das ihr wichtig wäre stritt sie schon immer ab.
Nun stand sie dort, in der sauberen, leicht nach Zitronenaroma versetzten Spülmittel richenden Küche und überlegte. Dachte drüber nach was ich der Junge gestern sagte.
Sie kannte ihn schon lange, doch gestern Abend als sie ihm zufällig in der Abenddämmerung begegnete sprach er sie an, sprach leise auf sie ein, offenbarte ihr das er sie schon länger beobachtete. Er hieße Eric, und er könne ihr zeigen was es heiße zu Leben.
In der sommerlichen Abenddämmerung umspielt ihn das Licht welches sonderbar durch die Schwaden des Qualmes seiner Zigarette aufstieg. Sie hatte ihr Fahrrad über den kleinen Feldweg geschoben, und sah ihn intressiert an.
"Du meinst also ich lebe nicht, Eric. Du hast mir gezeigt das du mich ein wenig kennst, doch glaub ich dir nicht. Ich tue alles damit ich lebe, andere zufrieden mit mir sind, ist es nicht das wichtigste andere glücklich zu machen?"
Er zog einen Moment an seiner Zigarette, sah in die Krone des Baumes welcher an der Mauer wuchs an der er lehnte.
"Wenn du das meinst. Doch glaube ich nicht das es deine Worte sind."
Ein weiter Zug an der Zigarette folgte, sie genoß es dem Rauch zuzusehen wie dieser aus seinen leicht geöffnetetn Lippen einen Weg nach in die Außenwelt fand, dort aufstieg und wirbelnd in den Sonnenstrahlen tanzte. Ein kleiner Vogel saß auf den Baum, zwischerte leise sein Lied.
Sie wollte etwas auf seine Worte erwiedern, doch er stieß sich von der Mauer ab und trat auf den Weg. Die Sonne nun im Rücken bot er ein leicht unheimliches Bild, und seine Stimme klang leise doch eindringlich, versuchte sich erfolgreich in ihren Gehirn festzusetzten.
"Ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Du faszinierst mich. Du lebst ein Leben für andere, lügst dir selbst vor das du glücklich damit bist. Hast du keine Fehler...",
langsam ging er einige Schritt, seine schweren Schuhe verursachten ein leichtes Knirschen.
"...oder versteckst du sie nur... Vor dir, deinen Eltern, deiner Umwelt... und vor mir? Denke drüber nach..."
Dann ging er weiter, der Geruch des brennenden Tabaks hing in der Luft und verfolgte sie bis sie schließlich auf die Strassen des Vorortes kam, dort wieder auf ihr Fahrrad stieg und nach Hause fuhr.
Der Geruch verschwand... Erics Worte jedoch setzten sich in ihren Kopf fest. Sie ging unruhig durch das Haus, die makellosigkeit war zerstört. Es war ebenso perfekt wie es immer war. Doch diesmal erinnerte sie sich nur an seine Worte, sah das sie ihr Leben nicht lebte, ging leise auf ihr Zimmer.
Dort angekommen setzte sie sich auf ihr Bett, sah hinaus, die Sonne war berreits untergegangen.
Wenig später rief sie die Stimme ihrer Mutter, ob sie nicht helfen wolle es wäre heute wieder Seniorenkreis. Ihr Kopf schrie laut "Nein!", sie blieb stumm auf den Bett sitzen.
Einen kurzen Moment später öffnete sich ihre Tür, die Mutter kam hinein.
"Kommst du heute nicht mit?"
"Nein, mir geht es nicht gut, ich will nicht."
"Ich mach mir Sorgen um dich Kind... Warum sagst du uns nicht wenn es dir schlecht geht, und warum stinkt es hier so nach Rauch?"
Sie sah ihre Mutter an, im Licht der Lampe welche im Flur brannte bemerkte sie erstmals wie alt sie doch war, wie wenig sie doch das Recht hatte ihr leben zu bestimmen.
"Vor den Supermarkt standen einige Jugendliche, sie hatten geraucht... Vielleicht geht es mir deshalb nicht gut, verzeih bitte.",
in ihr lachte leise ein kleiner Dämon auf, es war Erics Stimme die immerwieder schrie:
"Du belügst sie... und dich, sag ihr doch was du denkst. Sag ihr doch das die Alten ruhig verrecken können, na los!"
Die Mutter nickte, sie bekam von den Kampf ihrer Tochter nichts mit, schloß die Tür und ging aus dem Haus nachdem sie ihren Mann gebeten hatte mit darauf zu achten das die Tochter nicht rauche, sie sei schließlich erst 17 Jahre alt.
Fortsetzung folgt... |
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My Hope is on the horizon
Every face, it's your eyes i can see
I plead, i pray through each night & day
Our Embrace is only a dream.
Queens Of The Stone Age - This Lullaby
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