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Astaroth
Mitläufer
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Anmeldungsdatum: 01.05.2005
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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:32 Antworten mit ZitatNach oben

Mein Wunsch wurde erhört ^^ Jetzt kann ich endlich alle daran
teilhaben lassen *sfz* Und ich fange an mit dem unvergleichlichen
Rainer Maria Rilke. Ich liebe seine Gedichte Sehr glücklich


Ernste Stunde

Wer jetzt weint irgendwo in der welt,
ohne Grund weint in der welt,
weint über mich.
Wer jetzt lacht irgendwo in der nacht
ohne grund lacht in der nacht
lacht mich aus.
Wer jetzt geht irgendwo in der welt,
ohne grund geht in der welt
geht zu mir.
Wer jetzt stirbt irgendwo in der welt,
ohne grund stirbt in der welt:
sieht mich an.

(Rainer Maria Rilke)

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Denkt dran:
Möge die Nacht auch dunkel sein, der Morgen wird kommen und euch belästigen!
(Sam&Max)


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Astaroth
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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:33 Antworten mit ZitatNach oben

Todes-Erfahrung

Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das
nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund,
Bewunderung und Liebe oder Haß
dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund
tragischer Klage wunderlich entstellt.
Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen.
Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen,
spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.
Doch als du gingst, da brach in diese Bühne
ein Streifen Wirklichkeit durch jenen Spalt
durch den du hingingst: Grün wirklicher Grüne,
wirklicher Sonnenschein, wirklicher Wald.
Wir spielen weiter. Bang und schwer Erlerntes
hersagend und Gebärden dann und wann
aufhebend; aber dein von uns entferntes,
aus unserm Stück entrücktes Dasein kann
uns manchmal überkommen, wie ein Wissen
von jener Wirklichkeit sich niedersenkend,
so daß wir eine Weile hingerissen
das Leben spielen, nicht an Beifall denkend.

(Rainer Maria Rilke)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:35 Antworten mit ZitatNach oben

Aber auch meine anderen Lieblingsgedichte möchte ich hier
niemandem vorenthalten!


Wähne nicht

Wähne nicht, daß in dem Weltgewühle,
Je ein Herz so wie das Deine fühle,
Daß ein andres folge Deiner Spur.
Wähne nicht, in sehnendem Umschlingen,
Andrer Herzen also durchzudringen,
Daß sie mit dem Deinen eines nur.

Einsam bist Du, ob die bunte Menge,
Lobend oder tadelnd Dich umdränge,
Einsam in dem Kampf wie in der Ruh.
Einsam, bei der Freunde Scheinerbarmen,
Einsam selbst in Deines Liebsten Armen,
Denn sie alle sind nur sie, nicht Du.

Lerne drum, aus ihrem Kreis verschwinden,
Dich in Deiner eignen Brust zurechtzufinden,
Lerne Du, Dein eigner Freund zu sein!
Alle Schwüre, die sie Dir versprechen,
Unwillkürlich werden sie sie brechen.
Deines Lebens Losung heißt: Allein!

(Betty Paoli)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:35 Antworten mit ZitatNach oben

Die Nähe eines Menschen

Wusstest du schon...?

Wusstest du schon
dass die Nähe eines Menschen
gesund machen
krank machen
tot oder lebendig machen kann

Wusstest du schon
dass die Nähe eines Menschen
gut machen
böse machen
traurig und froh machen kann

Wusstest du schon
dass das Wegbleiben
eines Menschen
sterben lassen kann
dass das Kommen
eines Menschen
wieder leben lässt

Wusstest du schon
dass die Stimme eines Menschen
einen anderen Menschen
wieder aufhorchen lässt
der für alles taub war

Wusstest du schon
dass das Wort
oder das Tun eines Menschen
wieder sehend machen kann
einen
der für alles blind war
der nichts mehr sah
der keinen Sinn mehr sah
in dieser Welt
und in seinem Leben

Wusstest du schon
dass das Zeithaben
für einen Menschen
mehr ist als Geld
mehr als Medikamente
unter Umständen mehr
als eine geniale Operation

Wusstest du schon
dass das Anhören eines Menschen
Wunder wirkt
dass das Wohlwollen Zinsen trägt
dass ein Vorschuss an Vertrauen
hundertfach
auf uns zurückkommt

Wusstest du schon
dass Tun mehr ist als Reden
wusstest du das alles schon
wusstest du auch schon
dass der Weg vom Wissen
über das Reden
zum Tun
unendlich weit ist?

(Wilhelm Willms)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:36 Antworten mit ZitatNach oben

Untergang

Als ich nach Hause kam
stand in der Tür ein Seestern
wollte mich gar nicht einlassen:

>Hier ist doch Meer!<

Und wirklich mein Brot
schmeckte viel zu gesalzen
und im Glas
herrschte deutlich Ebbe und Flut

Schließlich fand ich
in meiner Schnapsflasche Post
und im Bett lag ein Wrack
bewachsen mit Algen

Da ließ ich eine Boje
durch den Kamin aufsteigen
und die Pestflagge hängte ich gelb
zum Fenster hinaus

Zwei Tage lang
kamen vom Fluss her die Möwen
wie freche Taucher
um ein gesunkenes Schiff

Auch am dritten Tag: keine Rettung
Mein Seestern war ungeduldig:

>Haben Sie doch ein Einsehen!<

Gut. Ich ertrank

(Erich Fried)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:37 Antworten mit ZitatNach oben

Schall und Rauch

Wie man sich täuschen kann,
wenn man sich täuschen will
in einem Menschen.
Wie man ihn
zu etwas Besonderem macht,
wenn man etwas Besonderes braucht.

Wie man sich
Illusionen machen kann,
wenn man die Wahrheit
nicht wahrhaben will -
bis sie dann
wie der Blitz einschlägt
in die Galerie der Wunschbilder
und nichts hinterlässt
als Schall und Rauch.

(Hans Kruppa)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:38 Antworten mit ZitatNach oben

Letzte Bitte:

Der Tag geht nun zur Neige
und leise kommt die Nacht.
Ich danke Dir für alles,
was Du für mich gemacht.

Du hast mich stets getröstet,
wenn mir was nicht geglückt
und hast so oft aus Liebe
ein Auge zugedrückt.

Jetzt geht mein Weg zu Ende.
Und leg ich mich zur Ruh,
so falte meine Hände
und dann nimm Deine Hände:
drück beide Augen zu.

(Heinz Erhardt)
Ohja, der kann auch melancholisch sein...

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Indecision
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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:38 Antworten mit ZitatNach oben

Sind beides sehr schöne Texte, ziemlich Traurig..warum hast du genau diese beiden gewählt?

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~Komm schließ' die Augen, glaube mir
wir werden fliegen, übers Meer.
Ich bin nach deiner Liebe so krank,
die sich an meinem Blut betrank~
(In Extremo ~ Vollmond)
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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:39 Antworten mit ZitatNach oben

Kennst du das auch?

Kennst du das auch, daß manchesmal
Inmitten einer lauten Lust,
Bei einem Fest, in einem frohen Saal,
Du plötzlich schweigen und hinweggehn mußt?

Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf
Wie Einer, den ein plötzlich Herzweh traf;
Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch,
Du weinst, weinst ohne Halt - Kennst du das auch?

(Hermann Hesse)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:39 Antworten mit ZitatNach oben

Im Nebel

Seltsam im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

(Hermann Hesse)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:40 Antworten mit ZitatNach oben

Entfremdung

In den Bäumen kann ich keine Bäume mehr sehen.
Die Äste haben nicht die Blätter, die sie in den Wind halten.
Die Früchte sind süß, aber ohne Liebe.
Sie sättigen nicht einmal.
Was soll nur werden?
Vor meinen Augen flieht der Wald,
vor meinem Ohr schließen die Vögel den Mund,
für mich wird keine Wiese zum Bett.
Ich bin satt vor der Zeit
und hungre nach ihr.
Was soll nur werden?

Auf den Bergen werden nachts die Feuer brennen.
Soll ich mich aufmachen, mich allem wieder nähern?

Ich kann in keinem Weg mehr einen Weg sehen.

(Ingeborg Bachmann)

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:42 Antworten mit ZitatNach oben

Schattenläuferin hat Folgendes geschrieben:
Sind beides sehr schöne Texte, ziemlich Traurig..warum hast du genau diese beiden gewählt?


Hauptsächlich deshalb, weil alle diese Gedichte hätten von mir
stammen können! Nicht, weil ich selbst so schreiben könnte, sondern
deshalb, weil sie mir aus der Seele sprechen...
Und gerade solche Gedichte liebe ich.
Und ich liebe Rainer Maria Rilke!

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BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 14:47 Antworten mit ZitatNach oben

Eins noch, dann sollen sich mal andere austoben:


Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

(Rainer Maria Rilke natürlich *seufz*)

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Amerilion
Prinz der Poeten
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Wohnort: Im Schneckenhaus

BeitragVerfasst am: 02.08.2005, 15:15 Antworten mit ZitatNach oben

Rilke Smilie
Ich beneide ihn, solch Ausdruckskraft in so wenig Worte...
Wenn ich so was wie ein Vorbild beim dichten habe da ihn...

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Same old song, just a drop of water in an endless sea
All we do, crumbles to the ground though we refuse to see
Dust in the wind, all we are is dust in the wind


Kansas - Dust In The Wind

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Amerilion
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Beiträge: 4238
Wohnort: Im Schneckenhaus

BeitragVerfasst am: 19.08.2005, 20:33 Antworten mit ZitatNach oben

Wenn du vor mir stehst
und mich ansiehst
was weisst du von den Schmerzen
die in mir sind
und was weiss ich von deinen?
Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde
und weinen und erzählen
was wüsstest du von mir mehr
als von der Hölle
wenn dir jemand erzählt
sie ist heiss und fürchterlich?
Schon darum
sollten wir Menschen voreinander
so ehrfürchtig
so nachdenklich stehen
wie vor dem Eingang zur Hölle...

[Franz Kafka]

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Same old song, just a drop of water in an endless sea
All we do, crumbles to the ground though we refuse to see
Dust in the wind, all we are is dust in the wind


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Astaroth
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BeitragVerfasst am: 15.10.2005, 02:39 Antworten mit ZitatNach oben

Todt

Mir ist, als wär der Himmel leer,
Die Erde nur ein weites Grab,
Und jeder Stern rings ausgeglüht,
Dem Herzen gleich, das Alles gab.

Und ich, das Grabmal meines Ich's,
Steh' öd' und still und ganz allein;
Es braust der Wind, der Regen weint.
Kalte Thränen, auf kalten Stein .....

(Ada Christen)

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BeitragVerfasst am: 15.10.2005, 02:39 Antworten mit ZitatNach oben

Toter Wunsch

O wärst du gekommen, da sie dich rief!
Du hättest die Rose gefunden - sie schlief
Und träumte und träumte die ganze Nacht -
O wärst du gekommen - sie wäre erwacht!

Wie wär' ihr so süss, so süss geschehn,
Und musste im eigenen Duft vergehn,
Und war doch so jung und heiss und rot -
O wärst du gekommen! ... Nun ist sie tot ...

(Thekla Lingen)

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BeitragVerfasst am: 15.10.2005, 02:40 Antworten mit ZitatNach oben

Allein

Wie zerriss'ner Saiten Klingen
Tönt mein Lachen mir in's Ohr,
Und die heißen Thränen dringen
Bitterlich zum Aug' empor.

Ob ich lache oder weine,
Ach, es ist ja Alles eins:
Leid und Lust trag' ich alleine,
Meine Thränen kümmern keins.

(Anna Ritter)

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BeitragVerfasst am: 15.10.2005, 02:41 Antworten mit ZitatNach oben

Zu spät!

Uns're Schiffe willst Du lenken
Nun nach einem gleichen Ziel?!
Fern Dir, losgerissen treib' ich,
Längst der wilden Stürme Spiel.
Fürchte Du das böse Zischen,
Kalte Grollen, fürcht' das Meer,
Lass' mich ringen mit den Wogen,
Einsam, haltlos, ohne Wehr!
Bleibe still und unbekümmert
Ferne mir und nah' dem Strand,
Bald entsinket ja das Ruder
Meiner kraftlos müden Hand -
Oder - stürze muthig nach mir,
Wenn mein Fahrzeug untergeht -
Sterben können wir zusammen,
Doch zum Leben ist's zu spät!

(Ada Christen)

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BeitragVerfasst am: 13.12.2005, 17:42 Antworten mit ZitatNach oben

Nicht alle Schmerzen sind heilbar


Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.

(Ricarda Huch)

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BeitragVerfasst am: 16.12.2005, 02:33 Antworten mit ZitatNach oben

Of all those who are born, most are so fortunate
as to be sentenced to death
For surely they are better off than those
who are sentenced to life

And yet...
None are more free than they who in their lifetime
rather than thereafter
have found themselves from a sentence to life delivered

For these are the few that live to be granted
redemption.

(Sebastiaan F.W. Nijhof)

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Lucifire
Legende
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 2047
Wohnort: Wien, 13.; Auenland; oder auf der dunklen Seite der Macht

BeitragVerfasst am: 08.05.2006, 07:46 Antworten mit ZitatNach oben

Ich sitze hier am Boden,
und weine ganz allein,
wie konnte es nur passiern,
bin ich jetzt allein?

Tränen rinnen mir von den Augen,
und Schmerz zieht sich übers Herz,
die Dunkelheit winkt,
und die Einsamkeit macht nen Scherz.

Ich kauere mich ganz eng zusammen,
und lehne zitternd da,
wo bist du nur, mein Engel?
Du bist jetzt nicht mehr da.

Ich weine so viele Tränen,
bin ganz traurig und will rennen
ganz weit weg,
ganz weit weg...

Meine inneren Schreie,
kann niemand hören
und doch ringsum stehen alle
und merken meine Trauer nicht.

Ich frage mich ist das alles wahr?
Ist passiert was alles war?
Wie lang wird das noch dauern?
Muss ich denn hier trauern?

Edit: Sorry, ist wieder mal im falschen Thread... Weinen

_________________
---

Zwei Dinge sind unendlich,
das Universum
und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum
bin ich mir noch nicht ganz sicher
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