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Immer noch Probleme / Drehzahl

 
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Robert



Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 80
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 19:50    Titel: Immer noch Probleme / Drehzahl Antworten mit Zitat

Hallo,

habe nach wie vor das Problem mit der Drehzahl und dem Ausgehen.. Das bedeutet das sie immer wunderbar zieht und faährt aber das meißtens nur bis 8000-9000 umdrehungen. Früher gings danach erst richtig los vom Anzug her, aber seit ca5 Monaten hatte sie ab dieser nicht immer, aber des öfteren ein Ruckeln, oder geht aus ( Ruckeln: Drehzahl geht wie sie lust hat runter rauf---> Ruckeln /// Ausgehen: Auf einmal Drehzahl runter rollt bis sie, wie ich das Gefühl hat wieder genug Sprit bekommt und dann wieder angeht, einmal habe ich auch ganz gestanden)
Ich hoffe ihr habt ne Lösung für das Problem.... Zündkerzen sind nagelneue drin (Iridium Mittel) // Benzinfilter läuft glaub ich auch genug raus.

Danke für die Hilfe

Robert
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guido
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.09.2005
Beiträge: 2346
Wohnort: Lutherstadt Eisleben

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

ständerkontakt überbrückt?

ich hatte ja mal nen schönen fehler an der xrx. da konnte ich blos bis so ca. 70 kmh fahren, wenns schneller werden sollte sackte die drehzahl ab und sie fuhr dann so um die 50 kmh. und was war der fehler? ein kontaktfehler. da war der steckkontakt von dem impulsgeber, der zur motorsteuerung gehört korodiert, sprich, hat nur bei niedrigen drehzahlen kontakt gegeben, bei höheren drehzahlen gabs aussetzer weil se da mehr vibriert hat.
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Robert



Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 80
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 07:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
danke schonmal für die Antwort, aber ich kann mir irgentwie nicht vorstellen, das es dann nur bei über 8000 umdrehungen passiert. Bei unebenden straßen usw. hab ich das problem ja auch net, obwohl es dann ja schon früher losgehen müsste...

Könnte es sein, das sie zuwenig sprit bekommt?
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guido
Administrator


Anmeldungsdatum: 29.09.2005
Beiträge: 2346
Wohnort: Lutherstadt Eisleben

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

musst du mal den benzinschlauch nach dem filter abmachen und dann mal kurz den benzinhahn aufdrehen, da siehste ja dann ob genug sprit kommt.
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Robert



Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 80
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

ja kommt genug fließt in strömen.....wenn die vergaser falsch synchronisiert wären, dann müsste sie doch schlechter laufen bis 8-9 tausend umdrehung und dieses problem ständig auftauchen oder?
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GoNzO
Co-Admin


Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beiträge: 649
Wohnort: Gütersloh, NRW

BeitragVerfasst am: 15.04.2008, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Klingt auch nach dem Problem was ich habe!

Ist total tückisch, sie kann laufen wie sau, aber wenn man dann mal auf der Autobahn ist, also längere Zeit nur Gas, plötzlich bricht die Drehzahl vollkommen ein, nimmt kein Gas mehr an als ob sie plötzlich vollkommen absäuft!

Habe auch schon alles Probiert!
Zuletzt hatte ich dann den Bezinfilter gegen einen neuen (originalen!) getauscht, und ich dachte erst dass es besser sei, aber mittlerweile ist es schon wieder mal aufgetreten Traurig

Mir ist auch schon mal aufgefallen, das es anscheinen Drehzahlabhängig ist, denn wenn ich im dritten bleibe und voll Gas mache, tritt das gleiche auf!

Ich weiss auch nicht mehr weiter!

Hab mich mittlerwiele schon fast damit abgefunden, und gebe auf der Bahn immer vorsichtig gas, drehe den Hahn also nie bis anschlag.....
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Robert



Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 80
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ja aber das kann doch ent die lösung sein, wenn du einmal richtig beschleunigen willst....bei mir ist das in jedem gang und ziehmlich häufig Traurig
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The_Lizard_King



Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Servus!
Ich hatte vor einem halben Jahr genau die selben Probleme und wusste nicht wie ich sie lösen sollte (http://www.forenshop.com/board/nxtopicf76318041nx1512-650.html)...
Nach ewigen rumprobieren hab ich dann festgestellt dass nach einer Reinigung der Zündkerzen das Ruckeln verschwunden war... Da das aber leider nur ein paar Wochen so blieb, hab ich mir zwei neue Zündkerzen besorgt und seitdem habe ich (bis auf gottseidank seehr seltene Ausnahmen im Winter) keine Probleme mehr mit der ständig ruckelnden Drehzahl und kann mein Möp ungestört ganz hochdrehen lassen...
PS: Meine alten Zündkerzen haben zwar noch Topfit ausgesehen und hatten auch eine optimale Farbe, aber mit den neuen (ich hab jetz übrigens die NGK Iridium, mit der zieht meine Naked meiner Meinung nach besser, drin) waren alle Probleme zu meiner allergrößten Erleichterung verschwunden Smilie
Wünsch euch dass ihr eure Möps auch bald wieder hinbekommt, vorallem heute wo so geiles Wetter is, isses schade wenn einem die Freude am Fahren vergeht, ich kenn des;)
greetz
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GoNzO
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Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beiträge: 649
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BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jau, danke, aber die Kerzen habe ich auch schon gecheckt damals, hab auch Iridium drin, und hab dann aber auch noch mal ganz neue "normale" eingebaut, aber das hat auch nicht geholfen... Verrückt
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The_Lizard_King



Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 114
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BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

@gonzo
Ich denke du hast nicht genau das selbe Problem dass ich damals hatte und wie mir scheint gerade der Robert hat...
Denn bei dir isses ja anscheinend nicht ständig, sondern nur nach längerer Vollgasfahrt und bei dir scheint ja auch die Drehzahl nicht zu "hüpfen"... Bei mir war es so, nachdem das Prob das erste mal aufgetreten is, war es "mein ständiger begleiter" beim Moppedfahren, d.h. ich musste ständig angst haben dass wieder ab 8000 oder so das Ruckeln anfing und da wars egal ob ich gerade losgefahren bin oder schon ne halbe stunde geheizt bin Mit den Augen rollen
Aber weiterhin viel Erfolg bei der Suche nach der Ursache Winken
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Robert



Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 80
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich könnte mir nur noch vorstellen, das er nicht genug benzin bekommt. Werde eventuel alle Schläuche mal austauschen + Vergaser synchroniesieren usw. Ich habe so das Gefühl, das bei diesen Schlauchgewirr (telweise übertrieben lange Schläuche) unter dem Tank er auch irgentwo eventuel Luft oder so zieht.....Zu dem problem: Es tritt immer über min.8000 umdrehungen auf, zudem nicht regelmäßig aber schon ziehmlich häufig (ich traue mich mittlerweile schon ga net mehr sohoch zu drehen, da ich angst habe das sie dauernt ausgeht)

Gruß Robert
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The_Lizard_King



Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 23.04.2008, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Robert hat Folgendes geschrieben:
Also ich könnte mir nur noch vorstellen, das er nicht genug benzin bekommt. Werde eventuel alle Schläuche mal austauschen + Vergaser synchroniesieren usw. Ich habe so das Gefühl, das bei diesen Schlauchgewirr (telweise übertrieben lange Schläuche) unter dem Tank er auch irgentwo eventuel Luft oder so zieht.....Zu dem problem: Es tritt immer über min.8000 umdrehungen auf, zudem nicht regelmäßig aber schon ziehmlich häufig (ich traue mich mittlerweile schon ga net mehr sohoch zu drehen, da ich angst habe das sie dauernt ausgeht)

Gruß Robert


jup genauso isses mir auch gegangen, nur noch untertourig gefahren weil ich schiss hatte dass wieder zum ruckeln anfängt...
die vermutung mit dem benzin hatte ich auch anfangs...hast des mit den zündkerzen schon probiert?
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Robert



Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 80
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

ja hab nagelneue drinne, mein vater sollte das heute mal ausprobieren, aber er hat nichts gemerkt beim fahren, ist vermutlich schon nen bissel besser geworden..... Gruß Robert
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meine_gelbe_freundin



Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beiträge: 55
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 29.04.2008, 05:46    Titel: Antworten mit Zitat

Seit 2003 fahre ich Hyosung 125GT und ich habe 3 Varianten solcher Fehler erlebt.

1 Wasser im Vergaser
Dabei bricht der Vortrieb ein da nur noch ein Zylinder Kraftstoff bekommt, bleibt aber dann auch längere Zeit weg.
Man braucht nicht zu hoffen, dass das Wasser mit der Zeit durch denn Zylinder abgeht.
Es müssen die Schwimmerkammern entleert werden.
Dazu Benzinhahn schließen, den Schlauch von Überlauf/ Ablass in ein kleines sauberes Glasgefäß halten und nun die beiden Ablassschrauben öffnen ( nicht herausdrehen ) und nach leer laufen der Schwimmerkammern mit Gefühl die Ablassschrauben wieder festdrehen.
Dazu benötigt man einen exakt passenden Schraubenzieher. Die Vergaser sind in Richtung
Luftfilter und in Richtung Zylinder in Gummiteilen gehalten. Man kann also nicht zuviel Druck in Richtung Ablassschraube anwenden. Die Ablassschrauben sind aus Messing und ihr Schlitz ( sieht wie Kreuzschlitz aus ) ist schnell vergurkt. Ich habe mir einen hohl geschliffenen Schraubenzieher gekauft und dessen Flanken mit der Feile etwas nachbearbeitet. Jetzt kann man die Flüssigkeit im Glas beobachten. An der tiefsten Stelle des Glases ist Wasser als Blase oder Perle auszumachen. Bei mir war das etwa ein halber Fingerhut voll. Findest Du kein Wasser war die Mühe umsonst.

2 Batterie/ Regler defekt.
Dieser Fehler trat nicht gleich bei Beginn der Fahrt auf sondern anfangs nach 1 Stund Fahrt, später nach wenigen 10 Minuten. Bei Antritt der Fahrt war es immer ok. Der Fehler äußerte sich darin, dass beim Beschleunigen der Motor stotterte und der Drehzahlmesser dann bis auf 0 zurückfiel. Ich habe einen digitalen Tacho von DIGIbest. Dessen Anzeige flackerte auch in dem Rhythmus, in dem der Motor stotterte und der Drehzahlmesser flackerte. Bei diesem Tacho war dann der einprogrammierte Radumfang verstellt. Daran war zu erkennen dass es die Stromversorgung des Mopeds war. Im Fehlerfall waren dann die Bordspannung nicht etwa 13 V sondern das muss mächtig gewaltig hin- und hergegangen sein. Gebrauchte Gleichrichter/ Regler gibt es bei 30 €. Da meine Batterie ja alt genug war und ich keine Lust auf Batteriebe- und – entsorgen hatte, lies ich diese Auswechselung von Gleichrichter/ Regler und Batterie die Werkstatt machen.

3 Seitenständerschalter
Hierzu war im Forum schon viel zu lesen.
Bei mir war das Phaenomen, dass öfter der Motor nicht mehr zog. Wenn ich dann das Moped abgestellt hatte und wollte suchen, dann ging wieder alles. Zur Jahreswende 2007/ 2008 veränderte sich das Fehlerbild. Hin und wieder hörte der Motor beim Gas geben auf hochzudrehen. Er lief wie in einen schlecht erdachten Begrenzer. Bei 7000 U/min war Schluss, die Drehzahl fiel ab auf etwa 5000 dann zog der Motor wieder und das solange bis ich Erbarmen mit Motor und Antriebstrang hatte. Das war bei jeder Ausfahrt mindestens einmal aber ich konnte es im Gegensatz zu 2 nicht vorausahnen wann. Eine Überprüfung zu Hause mit Ohmmeter brachte mich nicht weiter. Da konnte ich den Seitenständer –zigmal hin- und herklappen, schnell und langsam, kein Fehler feststellbar. Einige male konnte ich dann doch den Fehler näher einkreisen. Als es mich wieder mal so übel traf habe ich den Motor nicht abgestellt sondern habe vorsichtig den Leerlauf eingelegt und der Motor drehte prima hoch, Kupplung gezogen und Gang rein und der Motor ruckelte wieder. Ein anderes Mal trat der Fehler bei Anfahrt an eine rote Ampel auf. Da habe ich bei gezogener Kupplung und eingelegtem Gang den Seitenständer vorsichtig etwas aus seiner ( hochgeklappten ) Ruhelage bewegt und da war der Fehler weg. Ich habe vor ein paar Wochen den Seitenständerschalter beamtshandelt und nun ist seit mehreren hundert Kilometern Ruhe.
Zum Seitenständerschalter
Es gibt je nach Herstellungszeitpunkt zwei Sorten Seitenständerschalter. Beide sind vom Ansehen her nicht zu unterscheiden. Sie sind auch innen bis auf den Ort der Kontaktnieten gleich.
Zum einen ab KM4MF51B041103400 Seitenständer unten > Stößel nicht gedrückt > Kontakt geschlossen > Durchgang an seinen Anschlüssen sw und br.
Zum anderen bis KM4MF5B041103399 Seitenständer oben > Stößel gedrückt > Kontakt geschlossen > Durchgang an den Anschlüssen sw und br.
Bei meinem Fahrzeug ist die letztgenannte Sorte verbaut. Den Seitenständerschalter habe ich abgebaut und ihn sowie den Ständer mit Spiritus gereinigt.
Nun habe ich mit einem 5 mm-Bohrer entlang der Seitenwände die Vergussmasse angebohrt, nicht zu tief, man kann den Übergang eckig zu halbrund des Schaltermetallgehäuses als Anhalt nehmen.
An der Seite der Kabelzuführung muss man etwas Abstand halten Unter der Vergussmasse sind 2 kleine Kreuzschlitzschrauben und eine Schelle zur Zugentlastung des Kabels, diese habe ich wiederverwendet. Mit einem kräftigem Seitenschneider habe ich das zwischen den Bohrungen stehende Vergussmaterial zerknipst und die Vergussmasse rausgepopelt.
Schrauben und Schelle ab, Kabel mit Plastikteil, welches die Kontaktnieten trägt raus und nun lag Stößel mit Kontaktfeder nebst dessen Plastikhalterung und Federn vor mir. Nun habe ich den Kragen, der den Stößel führt und einen 0-Ring hält mitsamt Stößel bündig am Schaltermetallgehäuse abgesägt und das Gehäuse geleert und gesäubert. Das Kabel wurde neu abgesetzt und ein Reedkontakt ( welcher bei Annäherung eines Magneten schließen muss ) mit dessen gekürzten und neu abgesetzten Anschlussdrähten verlötet und die Lötstellen mit Isolierschlauch überzogen. Als Reedkontakt habe ich einen Miniaturreed ( Conrad; Vorsicht beim Biegen der Anschlüsse! Glas!!; bei Umschaltekontakten die richtigen Anschlüsse verwenden; den überzähligen Anschluss isolieren! NICHT die dicken Kabel direkt an den Reed anlöten sondern erstmal dünne Litze vom Reed wegführen! ) vorbereitet und verwendet aber auch einen vorgefertigten Reed ( als Zubehörteil für Fahrradtachos bestellbar ) getestet.
Als Magnet habe ich Teile von Conrad ausprobiert. Es gibt da 2 Sorten runde und glänzende Kraftmagnete. Ich habe zum Testen die Magnete einzeln auf das hintere Ende eines Uhrmacherschraubenzieher gegeben, den angelöteten Reed in das Schaltergehäuse gelegt ( magnetempfindliche Seite nähe Stösselloch ) und das Ohmmeter an sw und br angeschlossen.
Bei Annäherung des Magneten auf etwa1 cm an das Gehäuse schloss der Kontakt und öffnete bei Entfernung um 1 cm wieder. Wichtig, der Reed darf bei Entfernung 0 cm zwischen Gehäuse und Magnet nicht wieder öffnen! Der Magnetfluss durchdringt das Metallgehäuse! Nun habe ich das Kabel mit Schelle und Schrauben fixiert und das Schaltergehäuse mit Reed, Drähten, Lötstellen usw. mit Schmelzklebstoff ausgegossen. Nach Abkühlen nochmals Funktionskontrolle. Jetzt kam der spannende Moment. Der Schalter wurde festgeschraubt und der Magnet wurde an der ( ehemaligen ) Berührungsstelle Seitenständer – Stößel am Seitenständer positioniert und die Funktion überprüft. Der Seitenständer war noch nicht vollständig hochgeklappt > Durchgang zwischen sw und br, Seitenständer völlig hochgeklappt > Durchgang bleibt erhalten; Seitenständer wurde langsam runtergeklappt > kein Durchgang mehr zwischen sw und br, Seitenständer völlig runtergeklappt > kein Durchgang. Zur Abrundung der Bauarbeiten habe ich in einem trockenem Seltersflaschenverschluss 2-Komponentenkleber mit 1 Stunde Aushärtzeit angerührt und den Verschluss einmal kurz über Magnet mit entsprechendem Seitenständerteil gestülpt, daher Magnet mit seinem Träger in Kleber getaucht. Nach Aushärten nochmals Funktionskontrolle.
Der Kontakt arbeitet wie er soll und zwischen Magnet und Kontaktgehäuse ist keine Berührung. Die Variante Miniturreed Conrad habe ich mehrer Hundert Kilometer ausprobiert und habe jetzt seit 2 Wochen und mehreren Hundert Kilometer die Variante mit vorgefertigtem Reed am Moped. Für den Ruckeleffekt habe ich 2 Theorien. Entweder ergab der Übergangswiderstand mit der Eingangsschaltung der Zündbox diesen Effekt oder aber der Seitenständerkontakt hat die Zündung durch die mechanischen Schwingungen moduliert, ähnlich der früher üblichen Kohlemikrophone.
Ich habe keine Strommessung durchgeführt ( Reedkontakte reagieren sehr allergisch auf zu hohe Strombelastungen ) aber ich bin recht optimistisch dass die Elektrik des Mopeds nicht so viel Strom über den Seitenständerschalter gibt..
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GoNzO
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Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beiträge: 649
Wohnort: Gütersloh, NRW

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, das klingt ja auch sehr interresant! Sollte ich wohl auch nochmal alles durchgehen, denn bei mir ist nun ein weiteres Problem hinzugekommen:

Bislnag hatte ich die Aussetzer ja nur ab ziemlich genau 11000 Umdrehungen und sie äusserten sich, als ob die Karre kein Sprit mehr bekommt....hatte mich ja schon fast damit abgefunden, bis nun am WE ein neues extrem nerviges Problem auftrat:

Bei ziemlich genau 8500 touren sind da plötzlich zündaussetzer, ich würde fast behaubten auf nur einem Zylinder, gleichzeitig fängt auch der Drehzahlmesser an zu spinnen und geht rauf und runter!
Wenn man ordentlich beschleunigt, merkt man es nur ganz kurz, denn bei 9000 umdrehungen ist alles wieder vorbei! Man merkt nur ein kurzes ruckeln und sieht den Drehzalmesser kurz springen.

Wenn man jedoch auf Grund einer Steigung etc, sich länger in diesem Drehzahlbereich befindet, geht echt gar nix mehr! Nur geruckel, als ob nur noch ein Pott läuft und der Drehzahlmesser dreht vollkommen durch Verrückt

Echt tierisch nervig!
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